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Stadtinformationen für Düsseldorf

Der Wirtschaftsstandort Düsseldorf

Man kann es kaum für glauben: Düsseldorf ist mit etwa 585.000 Einwohnern ein führendes Handelszentrum, Dienstleistungszentrum und Kommunikationszentrum sowohl in Deutschland als auch Europa. Die stark differenzierte Wirtschaftsstruktur [Link zu Brancheninfo / Wirtschaftsstruktur] ist deshalb nicht nur national, sondern auch international ausgerichtet. Auf einer Fläche von 217 qm hat sich eine sehr gute Infrastruktur entwickelt, die positiv durch den drittgrößten Flughafen Deutschlands, dem Flughafen Düsseldorf International, beeinflusst wurde. Die Messe Düsseldorf, mit 25 internationale führenden Messen, trägt zur Stärke des Wirtschaftsstandortes Düsseldorf bei. Die sehr differenzierte Infrastruktur hat dazu geführt, dass Düsseldorf mehr und mehr Investoren anzieht und kaum eine andere deutsche Stadt so attraktiv ist wie Düsseldorf. Aufgrund der wirtschaftlichen Stärke der Stadt Düsseldorf verfügt sie seit 1999 über einen ausgeglichenen Haushalt, seit September 2007 sogar völlig ohne Schulden. Im Jahr 2005 hat sich die Stadt Düsseldorf einem Kreditrating der internationalen Ratingagentur Moody´s unterzogen und wurde mit der zweitbesten möglichen Wertung von Aa1 eingestuft.

Der MedienHafen:
Der wichtigste und bedeutendste Ort im Bereich Wirtschaftsstandort Düsseldorf ist der MedienHafen. In den letzten Jahren wurden  Modernisierungsarbeiten vorgenommen. Auch wenn man es jetzt nicht mehr für möglich hält – der MedienHafen kann auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken. Obwohl der Anker im Wappen der Stadt Düsseldorf bereit seit dem 15. Jahrhundert eingearbeitet ist, wird der Hafen erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts aktiv genutzt. Nach einer langen Planungsphase wurde im Jahre 1866 der erste Bau, das Hafenlagerhaus, fertiggestellt. Im Jahre 1880 wurde der Berliner Baumeister Plock mit der Planung des Hafen beauftragt. 10 Jahre später hat der   Bau begonnen. 6 Jahre nach Baubeginn konnte der Rheinhafen, mit einer Fläche von 80 Hektar, eröffnet werden. Durch viel Angriffe im Zweiten Weltkrieg wurde der Hafen stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Wiederaufbau dauerte dann bis Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Nach dieser Ausbauphase waren 8 Hafenbecken mit insgesamt 55 Hektar Wasserfläche angelegt. Der Hafen hatte zu jender Zeit seine größte Ausdehnung erreicht. Damals lag der Hafen an der südlichen Grenze der Stadt.  Aufgrund des Wachstums der Stadt ist er heute eine zentrale Komponente der Innenstadt Düsseldorfs. Zur Altstadt sind es etwa 900 m Luftlinie, die Entfernung zur Königsallee beträgt rund 1.200 m.

Im Laufe der vergangenen 35 Jahre hat sich ein starker Wandel am MedienHafen Düsseldorf vollzogen. Vor allem die zunehmenden Abwanderung von Gütertransporten auf die Straße und die veränderten Struktur im Transport- und Lagerbereich haben dazu geführt, dass sich die Struktur des Hafens immer mehr verändert hat. Ein Grund dafür ist die benötigte Fläche aufgrund der Aufgaben als Landeshauptstadt und internationale Wirtschaftsmetropole. 1973 wurde von der Planungsgruppe „Ritter der Stadt“ die Reorganisation des Hafens empfohlen. Auch die neue städtebauliche Nutzung der City nahen Rheinlage ist ein Vorschlag der neuen Planungsgruppe gewesen. Ein Jahr später wurde die Verkleinerung des Hafens um 33 Hektar beschlossen. Diese Fläche sollte Grundstock für ein neues, zukunftsweisendes Konzept für den Düsseldorfer Hafen werden. Übergeordnetes Ziel des Konzepts war vor allem die Sicherung der industriell genutzten Grundstücke am Düsseldorfer Hafen sowie die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen. In den 4 unterschiedlichen Konsolidierungsphasen wurden nacheinander Bergerhafen und Zollhafen, Kaistraße und Zollhof, Speditionstraße sowie die Kesselstraße und Gesamthafen geplant. In der ersten Entwicklungsphase wurde auch der Rheinturm, der Landtag und das Gebäude des WDR gebaut. Im Beschluss vom Jahre 1985 heißt es, dass nun auch Medien in direkter Nähe zur Innenstadt angesiedelt werden sollen. Dieser Beschluss also schaffte die Grundlage für das, was der Medienhafen jetzt ist - Ein Ort an dem sich Kunst, Kommunikation und Kreativität treffen.

Am MedienHafen haben sich Firmen aus den folgenden Branchen angesiedelt: Architektur/Immobilien, Finanzdienstleistung, Handel, Gastronomie / Unterhaltung, Information / Kommunikation, Medien, Mode, Unternehmens- und Rechtsberatung, Verkehr, Werbung, Institute / Verbände, Produktion / Handwerk

Aktuelles vom MedienHafen Düsseldorf – Studie vom Oktober 2008:
Zum Zeitpunkt der Studie sind 709 Unternehmen mit rund 8.250 Arbeitsplätzen angesiedelt gewesen. Seit der Studie im Jahr 2007 sind weitere 123 Unternehmen dazugekommen. Somit kann ein Zuwachs von rund 21 % verzeichnet werden. 78 % der Firmen haben aufgrund des positiven Image ihren Hauptsitz am MedienHafen. Er ist ein beliebtes Szeneviertel mit 60 Gastronomiebetrieben. 25 % der Unternehmen stammen aus der Medien- und Kommunikationsbranche – 46 % aller Arbeitsplätze sind im Bereich Medien / Werbung und IT. 13 % sind Unternehmensberatungen, Gastronomie 10 %. Seit der ersten Studie im Jahr 1999 hat sich die Anzahl der Unternehmen verfünffacht. Die Quelle der Studie.

Nun, da das Ziel Firmen im Hafen anzusiedeln realisiert wurde, gibt es neue Pläne. Es soll Wohnfläche entstehen. In Zukunft werden Hafennutzungen mit starken Emissionen im westlichen Bereich, also in Kraftwerksnähe anzusiedeln. In östlichen Bereichen können  aufgrund schwach imitierender Nutzungen in der Zukunft Wohnbereiche entstehen.

Wer Interesse hat eine Führung oder eine Besichtigung am Hafen zu machen kann  folgende Möglichkeiten:

Düsseldorfer Stadtführer e. V.
Firmen- und Gruppenführungen
Architektur- und Kunstführungen
Schiffsausflug  zum Medienhafen

Viele Arbeitnehmer haben Ihre Anstellung im Medienhafen gefunden. Aber auch die Messe Düsseldorf beschäftigt rund 600 Arbeitnehmer. Im Jahr 2004 erreiche die Messe Düsseldorf einen Gesamtumsatz von 369 Millionen Euro. Der Standort Düsseldorf mit 236 Millionen Euro daran beteiligt, der Rest wurde von diversen Tochtergesellschaften und Beteiligungen erwirtschaftet. Lesen Sie hier mehr dazu.

 

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